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Am Karfreitag, den 02.04.2010 war es soweit. Die Fireflies hatten ihr erstes Teamtraining. Doch zunächst stand der Geburtstagssprung von Nadja und Steffi an. So wurde der erste Sprung der Saison ein 5 Way, aus der C206, Nadja, Steffi, Peter, Stefan, Matthias und Norbert als Video – Mann
Der Exitaufbau nahm dann doch, auf Grund der etwas beengten Verhältnisse, mehr Zeit in Anspruch als geplant, was zur Folge hatte, dass der Absetzpunkt leicht überflogen wurde und nach der Schirmöffnung sich der ein oder andere über das so ungewohnte Bodenbild wunderte :-)
So wurden gleich mal die Fertigkeiten in der Außenlandung geübt, auf dem Acker, unmittelbar vor Kleinaugsfeld. Im Fitnessstudie von Kleinaugsfeld war man dann doch etwas erstaunt, wo die Fallschirmspringer da plötzlich herkamen. Trotzdem war das ein schöner Sprung, nach einem etwas turbulenten Exit konnten aus fünf Einzelsternen doch noch einer gemacht werden, so dass der Geburtstagssprung mit Verbesserungspotential als gelungen erklärt werden kann oder einfach festgelegt wird.
Bleibt noch zu sagen: Gut, dass von Helmut und Carsten an den Sicherheitstagen die Landeprioritäten aufgefrischt wurden, man sieht, wie schnell man das gebrauchen kann!
Weiter ging es im Programm genauer gesagt mit Stern-Meeker-Satellit, sowie gelinktem Exit als Stern. Hier musste doch eine Wiederholung angesetzt werden, es hatte einfach nichts geklappt. Nach dem Umbau des Exits von Stern auf Accordian durch Hajo um mehr Stabilität zu erreichen, sowie dem Debriefing durch Nicole und Norbert, ging es wieder in die Luft.
Zunächst riss Matthias vom Exit ab, aber nach längerer Anflugsphase konnte doch noch der Stern gebildet und das Programm einmal durchgeflogen werden. Alle Teammitglieder haben sich über die Steigerung gefreut, denn sie hat gezeigt, zum einen, wenn wir zusammen sind können wir auch Punkte fliegen und zum anderen, Exit wird der absolute Schwerpunkt für die nächsten Trainingseinheiten sein.
Am Boden gaben Nicole und Norbert dann die nächsten Hausaufgaben auf. Wenn schon aus dem gelinkten Exit ein ungelinkter wird, dann zügig ranarbeiten und nicht eine Mischung aus träumen und sich seinem Schicksal ergeben. Auch muss das Zentrum aktiver arbeiten, dichter zusammen und die Initiative übernehmen, die Außenleute sind teilweise schneller und agieren mehr als das Zentrum.
Zunächst wurde noch mal am Boden der Exit geübt. Köpfe zusammen, eine schwingende harmonische Einheit, wenn angezählt wird und nicht da sitzen wie auf dem Sofa und sich rausziehen lassen.
Beim letzten Sprung beherzigten wir dann die Dinge die unsere Coachs uns auf den Weg mitgegeben hatten. Zwar war der Exit nicht gerade elegant, Matthias verwechselte mal wieder rechts mit links, aber dieser Exit hat gehalten. Alle vier waren zusammengeblieben, sofort konnte mit dem Umbau zum Stern angefangen und das Programm in Summe zweimal durchgeflogen werden. Auch die Zentrumsarbeit, arbeiten in die Mitte, zusammenbleiben, Abstände minimieren und nicht maximieren, konnte bis auf einen Patzer, verbessert werden. Alle Teammitglieder, aber auch unsere spontanen Coaches haben sich da sicherlich gefreut.
Ja, in Summe, es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, aber wir haben ja auch erst angefangen.
Leider konnten wir auf Grund des schlechten Wetters nur 5 Sprünge machen und mussten ein Großteil der Zeit am Boden mit creepern verbringen. Hier hatte Peter den super Einfall die Randoms rückwärts zu rollern, also nicht von Unipod (A) nach Phalanx (Q) sondern von Q nach A was zusätzlich eine geistige Challenge war und für einige Verwirrung sorgte.
Dank an Nicole, Hajo und Norbert für das spontane Coaching und dem Vorstand des FSZ Hassfurt für die Organisation. An diesem Wochenende war es für die Bodenmannschaft einschließlich Manifest wahrlich nicht einfach, denn es musste des Öfteren zum einsammeln von Außenlandungen ausgerückt werden.
Blue skys Die Fireflies
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